HYPNOSE

Ablauf in der Praxis?

Wenn Du einen Termin gebucht hast, bekommst Du per email einen Fragebogen, weitere wichtige Informationen zur Vorbereitung Deiner Hypnose und eine Einverständniserklärung. Diese und den Fragebogen bekomme ich ausgefüllt und unterschrieben zurück, dann kann ich Deine persönliche Hypnose vorbereiten.

Am Tage Deines Termines findet hier in der Praxis zunächst noch ein Vorgespräch statt und im Anschluss die Hypnose für Deine Rauchfreiheit. Insgesamt dauert der Termin in der Praxs ca. 1,5 Std.

 

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein besonderer Bewusstseinszustand zwischen Wachsein und Schlaf, in dem das Gehirn in der Lage ist, ganzheitlicher zu arbeiten als im Wachzustand. Der Hypnotisierte ist körperlich tief entspannt, während er geistig aber äußerst konzentriert und aufmerksam ist und sein Unterbewusstsein die Suggestionen des Hypnotiseurs, diesen Zustand durch die Einleitung stabilisiert, intensiv aufnimmt. Das Zeitgefühl geht verloren, die Umwelt wird unwichtig, man fühlt sich sehr wohl - eine Art Kurzurlaub für Körper und Seele.

 

Die meisten Vorurteile über Hypnose gehören in das Reich der Märchen und Fabeln.
Grundsätzlich gilt immer: Niemand ist in Hypnose dem Hypnotiseur ausgeliefert.

 

Denn, niemand kann gegen seinen eigenen Willen hypnotisiert werden!


Niemand würde in Hypnose Dinge tun, die er im Wachzustand ablehnen würde.
Hypnose ist immer freiwillig.

 

Angewandte Hypnose sollte nicht mit Bühnen- oder Show-Hypnose verwechselt werden.

 

Beides hat nicht das geringste miteinander zu tun. Moderne angewandte Hypnose ist eine Behandlung mit dem Ziel, Menschen zu helfen. Sie setzt bei allen Behandlern, die sie anwenden, eine umfangreiche Ausbildung und die Verpflichtung zu verantwortungsvollem Einsatz voraus.

 

 

Wie lange dauert eine Hypnosesitzung?

Zu Beginn einer Hypnosesitzung findet immer ein Vorgespräch statt, in dem die individuellen Besonderheiten besprochen werden und eine Vertrauensbasis hergestellt wird. Wie lange die Sitzung insgesamt dauert, hängt von verschiedenen persönlichen Faktoren ab.

Eine Sitzung kann daher zwischen 1,5 Stunden bis max. 2 Std. dauern.

Und nach der Hypnosesitzung ist man ausgeruht und hellwach und kann auch entspannt mit dem Auto nach Hause fahren. Bei einer Fahrt von mehr als einer Stunde jedoch sollte man lieber einen Fahrer organisieren!

 

Gibt es Risiken?

Wenn die Behandlung verantwortungsvoll und fachgerecht durchgeführt wird, gibt es eigentlich kein Risiko. Dennoch sollte man bei Zweifeln oder chronischen Erkranken den Hausarzt befragen, ob eine Hypnose in Frage kommt.

 

Verliere ich während der Hypnose die Kontrolle?
Nein, ganz im Gegenteil! Du gewinnst sogar an Kontrolle, denn Du hast in Trance Zugriff auf Ressourcen Deines Unterbewusstseins, die Dir sonst verschlossen sind.

Und ganz wichtig: Niemand kann gegen seinen eigenen Willen hypnotisiert werden!
 

Bin ich während einer Hypnose bewusstlos?
Nein, in Hypnose verlierst Du unter keinerlei Umständen das Bewusstsein. Auch ist das Gefühl der Trance keinesfalls mit dem einer Ohnmacht vergleichbar. Je nach Trancetiefe ist es sogar möglich - und im Kontext einer Therapie durchaus erwünscht - dass Du jedes Wort mitbekommst und Du Dich vollkommen präsent fühlst.

 

Kann es passieren, dass ich aus einer Trance nicht mehr aufwache?
Nein, das kann nicht passieren. Würde eine Trance nicht mehr geführt werden, könnte der Trancezustand in Schlaf übergehen. Dann erwacht man, wenn man ausgeschlafen hat.
 
Wie wache ich wieder auf?
Während der Trance wird der Klient durch Suggestionen geleitet und folgt diesen. Am Ende einer Hypnosesitzung wird der Klient durch Suggestionen langsam und sanft wieder ins volle Wachbewusstsein zurückgeleitet.
Die körperlichen Funktionen normalisieren sich, die Person erwacht.
 
Was passiert während einer Trance?
Das Wachbewusstsein wird zunehmend fokussiert, so dass der Therapeut in einen direkten Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten treten kann. Die innere Bühne öffnet sich;
vergangene oder auch imaginierte zukünftige Erlebnisse können als absolut real wahrgenommen werden, da macht das Unterwusstsein bei der Quelle der Fakten keinen Unterschied.

Körperlich bedeutet die hypnotische Trance eine maximale neuronale Entspannung und kann einen ungemein heilsamen Zustand für den gesamten Organismus darstellen.

Die Konzentration von Stresshormonen im Körper sinkt, das Immunsystem wird angeregt, Puls und Blutdruck verändern sich hin zu Werten, die wir in tiefer Entspannung vorfinden.

Ist die Trance als solche wahrnehmbar?
Während man sich in Trance befindet, ist man sich dieser Tatsache nur dann bewusst, wenn bestimmte Suggestionen gegeben werden (z.B. "Ihr Körper wird schwerer und schwerer" und man spürt, wie er es tatsächlich wird).

An sich ist das Gefühl der Trance also gar nicht so "andersartig", wie viele erwarten. Der Zustand der Trance per se ist völlig neutral.
 
Ist jeder Mensch hypnotisierbar?
Die sehr große Mehrheit der Menschen ist hypnotisierbar, jedoch sind die Tiefe der erreichten Trance sowie die Schnelligkeit, in der sie erreicht wird, von Mensch zu Mensch verschieden.
Sehr suggestible Menschen können nach wenigen Minuten in eine tiefe Trance gleiten, während weniger suggestible Menschen dafür manchmal mehrere Anläufe benötigen.
Nicht hypnotisiert werden können und sollten z. B. alte Menschen, wenn sie sich nicht mehr konzentrieren können, geistig behinderte Menschen sowie Personen, die Drogen jeglicher Art (auch Alkohol) konsumiert haben.
Leicht hypnotisierbar, also besonders suggestibel zu sein, bedeutet keinesfalls Willens- oder Charakterschwäche. Im Gegenteil: Diese Eigenschaft ist geradezu als ein Talent zu bezeichnen und geht mit einem lebhaften Vorstellungs- vermögen, Intelligenz und Konzentrationsfähigkeit einher. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Suggestibilität eines Menschen natürlichen Schwankungen wie denen der jeweiligen Tagesform unterworfen sind. Außerdem funktioniert die Hypnose-Einleitung ("Induktion") zunehmend besser, je häufiger man bereits hypnotisiert wurde.
 
 
Wie fühlt man sich in der Trance und wie danach?
Fantastisch! Man ist absolut entspannt und gelöst, fühlt sich angenehm passiv und geborgen. Nach dem Aufwachen fühlt man sich meist zutiefst erholt und ausgeruht.
 
 
Wie kann ich mir den Ablauf einer Hypnosesitzung vorstellen?
Nach Anamnese und dem Vorgespräch, das dem Abklären der Problematik sowie der Zielfindung dient, hat der Klient selbstverständlich die Gelegenheit, die Hypnose und Fragen mit dem Hypnotiseur/ Hypnocoach zu besprechen.
Die Einleitung der Trance erfolgt dann durch verschiedene Induktionsarten, die als sehr sanft und angenehm empfunden werden. Hierbei werden Körper und Geist maximal entspannt.
Anschließend wird die Trance vertieft.


Den Trancezustand kann man sich modellhaft als einen Rahmen vorstellen, in dem die eigentliche Veränderungsarbeit durch blockadelösende Verfahren, und moderne Coaching-Techniken erfolgt.
Während der gesamten Dauer der Hypnose suggeriert der Hypnotiseur dem Hypnotisanden die gewünschte Suggestionen.     
 
Nach dem sanften Aufwecken werden die Empfindungen und Erlebnisse während der Trance besprochen.
 
 
Was kann der Kunde/Patient selbst für den Erfolg einer Sitzung tun?
Veränderungen unter Hypnose zu bewirken bedeutet, Teamarbeit zu leisten. Nur wenn der Hypnostisand bereit ist, sich auf die Methode einzulassen, werden Erfolge erzielt. 
 
 
Wie lange "hält" das Ergebnis der Hypnose an, und können die alten Muster zurückkehren?
Eine posthypnotische Suggestion kann häufig über Jahre hinweg ohne Auffrischung in ihrer Wirkung bestehen bleiben. Manche Verhaltensmuster werden durch wiederholte Sitzungen in ihrer Veränderung gefestigt, manche Suggestion bedarf auch nur einer Auffrischung nach längerer Zeit. Manche Dinge müssen aber mit mehreren Sitzungen gefestigt werden.
Erfahrungsgemäß lassen sich beispielsweise das Verhaltensmuster des Rauchens oder des übermäßigen Essens in vielen Fällen meist durch nur eine Hypnosesitzung sehr schnell und für immer beseitigen.

 

Kontraindikationen: Wann kann und darf eine Hypnose nicht durchgeführt werden?

Hypnose sollte nicht oder nur mit besonderen Kenntissen bzw. nach Absprache mit dem behandelnden Facharzt und einer entsprechenden medizinischen Qualifikation angewandt werden bei:

  • Psychosen (z.B. Schizophrenie, Bipolare Störung, Endogene Depressionen...)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Thrombose
  • Depressionen (bestimmte Arten)
  • ADS (bestimmte Formen)
  • kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • geistig behinderten Menschen
  • Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit)
  • Einnahme von Psychopharmaka
  • Schwangerschaft (hier sollten nur bestimmte Hypnosetechniken von speziell dafür ausgebildeten Therapeuten angewandt werden)